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DIE TREMITISCHEN
Glasklares Wasser, unbefleckte Natur und eine bunte Planzen- und Tierwelt (besonders im Wasser: es gibt eine Vielfalt an Meeresorganismen, zum Beispiel Weichtiere, Krustentiere, Stachelhäuter und verschiedenste Fischarten: Meerbarben, Zahnbrassen, Goldbrassen, Seeigel, etc.) und dazu noch die Faszination der Vergangenheit machen die Tremitischen Inseln zu einem unvergesslichen
Touristenziel, nicht nur für Liebhaber des Meeres. Sie setzen sich zusammen aus: der Isola di S.Domino, die größte und touristisch am besten erschlossene Insel, die vollständig von einem üppigen Pinienhain bewachsen ist, der Pino d'Aleppo; der Isola di S.Nicola, Verwaltungssitz und zugleich historisches und religiöses Zentrum; der Isola di Caprara, die ihrem Namen den Kapernpflanzen verdankt oder aber auch den überall zu sehenden Ziegen (auf italienisch capra); außerdem gibt es die unbewohnte und am entfernt gelegene Insel, die Pianosa, und einige markante Felsformationen, darunter der Cretaccio und die Vecchia
Die wunderschönen Buchten Cala delle Arene, Cala degli Inglesi und Cala Matano auf der Insel S.Domino sind leicht zu erreichen und man kann dort ganze Tage in der Sonne verbringen, um sich anschließend im kristallklaren Wasser abzukühlen.
Mit dem Boot kann man den Menschenmassen an den Stränden entgehen und die einsamen kleinen Buchten erkunden, welche die gesamte Insel umgeben.
Man kann die Schönheit der von den Wellen geformten Felsformationen der Küste bewundern, Klippen (Scoglio dell'Elefante, I Pagliai) und Höhlen: die Grotta delle Viole, die Grotta delle Rondinelle, die Grotta del Sale, in der einst geschmuggeltes Salz versteckt wurde, die Grotta del Bue Marino, die 70 Meter lang ist und der Unterschlupf der Mönchsrobbe war, mit der alles überragenden Klippe Ripa dei Falconi, wo der Königsadler, der Pilgeradler und die Diomeden genistet haben. Laut einer Sage stellen diese Raubtiere die
Wiedergeburt der Krieger von Diomedes dar, die bei der Rückkehr aus Troja dort begraben wurden. In dunklen Nächten soll man den Wehgesang der Krieger um ihren gefallenen Helden hören. Auf S.Domingo gibt es einige Tauchschulen, die unter anderem geführte Ausflüge zu den interessantesten Wassertiefen, welche die Insel umgeben, anbieten, zum Beispiel zu der Statue von Padre Pio (gestaltet vom Bildhauer Mimmo Norcia und 1998 in den Wassertiefen bei den Scoglietti der Isola di Caprara in 10 Metern Tiefe errichtet).
Aber die Tremitischen Inseln bedeuten nicht nur Meer. Wenn man S. Nicola besichtigt, macht man einen Ausflug in die Vergangenheit: beim Anblick der beeindruckenden Mauern der Festung lebt die Geschichte der kriegerischen Abtei wieder auf, die sich immer im Kampf mit den sarazenischen und dalmatinischen Korsaren befand. Ein Kreuzgang, aus dem Mittelalter und ein weiterer aus der Renaissance und die Chiesa di S. Maria am Meer mit ihrem hölzernen Flügelaltar und dem Kruzifix sind nur einige wenige der architektonischen Besonderheiten der Insel S. Nicola.
Zu den bedeutendsten Veranstaltungen, sie sich im Sommer auf den Tremitischen Inseln abspielen, zählen: ein Fest mit typischem Gebäck und Süßigkeiten und ein historischer mittelalterlicher Umzug auf der Insel S. Nicola.
Ein religiöser Brauch ist das Fest der Schutzheiligen „Assunzione della Beata Vergine Maria", das am 15. und 16. August gefeiert wird. Während dieser Feier wird sowohl auf dem Land eine Prozession mit dem Bild der Madonna veranstaltet, als auch auf dem Meer, wo das Bild auf einem festlich geschmückten Fischerboot einmal um die Inseln gefahren wird. Zur gleichen Zeit organisieren die
Bewohner der Inseln andere Veranstaltungen, zum Beispiel ein gigantisches Fischgrillen auf dem Dorfplatz oder den albero della cuccagna.
Einschiffung:
* von Pescara und Ortona am Abend, so dass man früh schon in den frischen und sauberen Gewässern der Tremitischen Inseln ist, bereit, den Tag mit einem Tauchgang in den Wassertiefen und der Erkundung der Buchten zu beginnen;
* von Termoli und Vasto tagsüber innerhalb weniger Stunden erreichbar.
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